Wer Borreliose vermutet kann sich testen lassen
Der Krankheitsverlauf der Borreliose, der ja in den Symptomen der Arthrose ähnelt, ist tückisch, da meist erst wenn Beschwerden auftreten, die in kein anderes Krankheitsbild passen, der Verdacht auch Borreliose einschließt. Diese bakterielle Erkrankung erfolgt, anders als bei der Arthrose in der Regel durch Zecken oder Mücken. Obwohl bei einer Arthrose die Betroffenen früh spüren, dass etwas mit ihren Knochen nicht stimmt, zögern sie eine Diagnose oft hinaus. Wer einen erkannten Zeckenbiss hatte, wird die Krankheit Borreliose schon ins Auge gefasst haben.Hat jemand Gelenkschmerzen sollte er eine Arthrose prüfen lassen, oder eine Borreliose als möglichen Auslöser betrachten. Wichtig und beruhigend ist es, eine Zecke vollständig zu entfernen. Denn das Infektionsrisiko für Borrelien liegt bei 5 %, und eine Borreliose möchte niemand freiwillig haben. Eine Arthrose hingegen hat diese Begleiterscheinungen eines Infektes nicht. Man kann und sollte beobachten, ob an der Stichstelle nach einigen Tagen eine auffällige Rötung entsteht.Eine Borreliose sollte ernst genommen werden, gerade da die Symptome einer arthritischen Erkrankung ja ähnlich sein können. Der Begriff Arthrose bedeutet Gelenkerkrankung. Medizinisch ist die Arthrose der Knorpelabrieb der Gelenke des Körpers, der auch mit dem Alterungsprozessen einhergehen kann. Dieser Knorpelabrieb kann einerseits schleichend erfolgen in einer latenten Arthrose oder in eine schmerzhafte Erkrankung übergehen, was dann als aktivierte Arthrose bezeichnet wird. Es steht außer Frage, dass bei Verdacht auf Borreliose sofort ein Arzt aufgesucht werden sollte. Denn gerade eine Rötung, die sofort zeitnah nach dem Stich entsteht ist für eine Borreliose nicht wirklich relevant. Ist hingegen der PCR-Wert negativ, ist eine Borreliose des Patienten ziemlich ausgeschlossen.




